Clean-Climbing Kurs Meiringen

31. August – 1. September 2019:

Da mein Lieblingsstein oberhalb Meiringen von einer FaBe-Gruppe besetzt ist, verschieben wir uns nach den Clean-Climbing-Bodenübungen in den Klettergarten Rosteini. Die Friends und Keile werden an den Klettergurt gehängt und los gehts mit Klettern. Fleissig testen die Teilnehmer das selber Gelegte, natürlich von einem Bohrhaken hintersichert. Einige Tropfen fallen, wir klettern motiviert weiter. Doch die Gewitterfront hat kein Erbarmen und zwingt uns zu stoppen. Schnell haben wir zusammen gepackt und zurück geht es ziemlich nass zum Ausgangspunkt. Nach einem Durstlöscher planen wir den nächsten Tag. Zum Znacht gibts eine feine Pizza und viele Kletter- und Material-Fragen, ab ins Bett. Am Sonntag treffen wir uns in Wilderswil. Nach einer Standbau-Theorie heisst es selber bauen. Neu klettern wir zusätzlich mit der Halbseiltechnik. Wir folgen den natürlichen Rissen und Strukturen und kreieren uns unsere eigene 2-Seillängen-Route. Natürlich klippen wir auch hie und da einen Bohrhaken, doch die Konzentration der Kletterer ist ganz beim Fels: wo kann ich den nächsten Keil legen? Oder hat es eine Sanduhr? Zum Abschluss gibt es eine kurze Einführung in das künstliche (artificial) Klettern. Wer weiss, vielleicht hängt man plötzlich mal im Chrützerlutz (künstliche Kletterroute oberhalb Näfels)? Diesmal beenden wir das Klettern im Trocknen, wir sortieren das viele Clean-Climbing Material und packen unsere Rucksäcke. Es geht nach Hause. Herzlichen Dank den Teilnehmern für das motivierte Mitmachen!

Welche Grösse passt wohl? Am Anfange definitiv nicht einfach.

Die Friends und Keile testen wir mit kleinen Stürzen, natürlich von einem Bohrhaken hintersichert.

Manchmal ists schwierig und manchmal gibts die perfekten Placements.

Schon ziemlich Clean unterwegs.

Definitiv ein sicherer Standplatz!

Heute üben wir uns auch in der Halbseiltechnik.

Gesichert wird im selbstgebauten Stand und weiter gehts in die 2. Seillänge.

Die Nr. 6 (grösster Friend) wird soeben verbaut.

Viele Sanduhren laden zum fädeln ein.

Die Routen werden schwerer und die Arme langsam müde.

Für das Abseilen sind wir froh um die fixfertigen Stände.

2019-09-02T16:24:15+00:00