Risskurs Medji

28.-29. September 2019:

Von St. Niklaus steigen wir durch den lichten Wald zum Klettergebiet Medji hoch. Nach einer theoretischen Einführung zum Rissmaterial (Finken und Handschuhe) gibt es noch eine kurze Info zu den verschiedenen Klemmtechniken. Und endlich heisst es: praktisch ausprobieren! Den ganzen Tag üben wir uns zuerst im Toprope und später im Vorstieg im klemmen und verkeilen von Händen und Füssen. Die Route „Händ Schämm“ bietet Handklemmer vom Feinsten, während in der 40 m langen 1. Seillänge von „Unendliche Geschichte“, Faust-, Hand- und Fingerklemmer gefragt sind. Bevor die letzten Reserven aufgebraucht sind, packen wir zusammen, schliesslich wollen wir am Sonntag auch noch klettern. Mit dem Zug gehts nach Herbriggen und dort ins Gasthaus Bergfreund. Nach einem leckeren Abendessen geht es ins Bett. Auch das Frühstück ist üppig, jetzt sind wir gerüstet für einen weiteren Tag im Medji. Aufgewärmt wird mit Technoklettern und Selberlegen. Und schon bald stecken die Hände und Füsse wieder in den Rissen. Highlights heute sind sicher der Fingerriss von „AC/DC“ und die Zwei-Seillängentour „Medji Original“. Leicht geschunden, aber zufrieden steigen wir nach St. Niklaus ab und lassen uns vom Zug nach Hause chauffieren.

Unterwegs in der Route „Händ Schämm“, ohne Handklemmer geht da nichts.

Die 1. Seillänge der Route „Unendliche Geschichte“ ist tatsächlich 40 m lang und wunderschön!

Risse ohne Ende, was für ein Traum!

Der Fingerriss der 1. Seillänge von „AC/DC“.

Eine Traumverschneidung, in welcher sehr viel geklemmt werden kann: die 2. Seillänge von „Medji Original“.

Zur Abwechslung mal keine Risse: die 1. Seillänge von „Medji Original“.

Weit oben: die Teilnehmer in der Route „Risse des Lebens“.

Am Abstieg nach St. Niklaus der Blick zurück auf die Medji-Wand.

2019-09-30T21:18:28+00:00