Schijenzan-Chlei Venedig-Seeflüeli

21.-22. Juni 2021

Das Wetter bringt uns ins Rätikon, genauer: nach Partnun. Nach einem kurzen Zustieg erklettern wir die Klettergarten-Blöcke am Partnunsee. Das Mehrseillängen-Handling sitzt, auf zum Nachmittagsziel: der Schijenzan. Stolz ragt er unter der Schijenflue empor. Die drei Seillängen der Südostwand sind steil und ausgesetzt! Die Umgebung trägt das ihre dazu bei, diese Kletterei ist nichts für schwache Nerven. Doch es lohnt sich, die Aussicht ist genial. Mit zwei Mal Abseilen sind wir zurück am Boden, bestaunen die Felsnadel nochmals von allen Seiten und wandern zurück ins Berggasthaus Alpenrösli. Ausgeruht und gestärkt starten wir am nächsten morgen zum Sektor Chlei Venedig. Noch ist die Wand wenig nass, doch der Fels ist rauh, wir klettern die 4 Seillängen-Route „Freude herrscht“, und ja, der Name ist Programm, uns gefällts! Wir seilen über die Route ab, Zeit für das Zmittag. Nach einem kurzen Wechsel des Talkessels stehen wir am Wandfuss des Seeflüeli, die Route „Geisterbahn“ ist gross angeschrieben. Jede Seillänge bietet eine Überaschung, von technischer Kletterei bis zu kurzen Boulderpassagen ist alles dabei. Auf dem „Gipfelplateau“, einer herrlichen Blumenwiese, geniessen wir nochmals die schöne Aussicht auf die Sulzfluh. Langsam wird es Zeit für den Abstieg, zum Abschluss gönnen wir uns einen Kaffee und Kuchen im Berggasthaus Alpenrösli. Zwei geniale Tage im einsamen und eindrücklichen Rätikon sind vorbei, danke, es hat mega Spass gemacht!

Klettergarten Partnunsee, im Hintergrund die Sulzfluh.

Blick auf die erste Seillänge der Route Südostwand am Schijenzan.

Die letzte der drei Seillängen der Route Südostwand am Schijenzan.

Man muss ihn einfach erklettern: der Schijenzan.

Am Einstieg der sehr lohnenden 4-SL-Route „Freude herrscht“.

Die erste Seillänge ist steil. Im oberen Teil muss ein Dach überklettert werden.

Am Stand nach der zweiten Seillängen, diese sind übrigens alle über 40 m lang.

Wir seilen über die Route ab. Ein bisschen feucht war es heute im „Chlei Venedig“, zum Glück sind die Wasserrillen so rauh!

Wechsel zum Seeflüeli, unterhalb der mächtigen Wiss Platte.

In der dritten Seillänge der Route „Geisterbahn“. Diese ist übrigens super abgesichert.

2021-06-23T16:31:32+00:00