16. August 2018:

Mit der Stauberebahn gehts hoch in den Alpstein. Ab der Bergstation sind wir innert einer Stunde am Einstieg. Imposant stehen die 8 Kreuzberge vor uns. Unser Tagesziel ist lang: wir möchten alle überschreiten. Die Tour ist dennoch entspannt, da wir nach jedem Kreuzberg aussteigen können und das Wetter schön und stabil ist. Der erste Kreuzberg präsentiert sich abenteuerlich: «abwechslungsreiche, alpin angehauchte Wand- und Kaminkletterei» verspricht der Ostgrat. Und so ist es auch! Uns gefällts, die wahre Schlüsselstelle sind aber die restlichen 250 m 2a-3a die durch dichtes Legföhrengelände auf den Gipfel führen…Weiter gehts auf den 2. Kreuzberg über scharfe Grate. Vom 2. auf den 4. ist mehr T6 Wander-Gelände. Auf den 5. Kreuzberg gelangen wir in steiler, griffiger Kletterei der Nordostkante und über den Westgrat runter in die Scharte. Der Güttlerriss («im Riss geklettert, ekelhaftes und mühsames Unterfangen») gehts auf den 6. Kreuzberg und mit Abseilen runter. Es wartet die Südostrippe auf den 7. Kreuzberg auf uns, sie führt durch ein herrliches Felsenfenster. Und nach dem Abstieg über die Biedermannkante gehts über den Normalweg auf den 8. Kreuzberg. Endlich geschafft, es folgt der Abstieg nach Wildhaus und das verdiente Bier nach der langen Tour!

Auf den ersten Kreuberg erwartet uns ein 80m hocher Stemmkammin, endlich beginnt dieser!

Der Kamin ist geschaft, abenteuerliche Kletterei! Nun gehts weiter durch ein Leföhrendickicht auf den Gipfel.

Auf dem Gipfel des 2. Kreuzberg, der 3. Kreuzberg im Hintergrund wird durch T6 Gelände erreicht.

Einige der schönsten Kletterlängen haben uns auf den 5. Kreuzberg geführt. Auf einem spannenden Grat geht es in die nächste Scharte.

Wenn es der Schwierigkeitsgrad erlaubt, klettern wir in die Scharten ab. Hier kurz vor dem erreichen der Scharte zwischen dem 5. und 6. Kreuzberg.

Das Unterfangen ist geschafft, wir haben alle 8 Kreuzberge überschritten, hier der Blick zurück. Nun gehts nach Wildhaus und nach Hause nach einer super Tour!