21. November 2020
Der Boden ist gefroren, wir rüsten uns mit vielen warmen Kleider aus, bevor wir zu unserem Abenteuer Brüggligrat starten. Der Zustieg ist schnell gemacht und wie ziehen unsere Gstältli an. Aufgrund der Temperatur und der tiefen Schwierigkeitsgraden (max. 4a) beschliessen wir mit Bergschuhen zu klettern. Die erste Seillänge ist aufgrund der lehmigen Sohle ziemlich schmierig und der Schatten der Bäume macht die Felsen eisig kalt. Kuhnagel am ersten Stand! Zum Glück sind wir ab jetzt an der Sonne, mit jedem Klettermeter gefällt uns der Grat besser und die Aussicht auf die Alpen ist grandios. Vom Spitz ca. in der Mitte des Grates geht es einige Meter runter, Material hat es in der Route praktisch keines. Der Brüggligrat ist definitv mehr Bergsteigen als Sportklettern. Doch es passt, wir sind viel in Bewegung, abgesichert wird vor allem mit Schlingen und kurze Seillängen sind sowieso gäbiger für die Kommunikation. Vom Ende des Grates steigen wir noch wenig auf und geniessen unseren Zmittag mit herrlichem Blick auf das Mittelland. Der Abstieg macht Spass, können doch noch einige Meter über die gefrorene Wiese auf der Nordseite abgerutscht werden. Schon ist die Tour vorbei, es war mega cool!
Blick vom Start auf die erste Seillänge.
Endlich an der Sonne! Ca. in der dritten Länge.
Blick auf den Spitz!

In der zweiten Hälfte des Brüggligrats.

Kurz vor dem Schluss, bald ist der Wanderweg erreicht.

Wunderschöne Herbstimmung auf dem Gipfel.

Im Abstieg, gemütlich über den Grat und auf der Nordseite zurück zum Ausgangspunkt.


