20.-21. August 2022

In Klosters machen wir einen Abstecher in den Coop. Da die Fergenhütte eine Selbstversorgerhütte ist, brauchen wir noch Frühstück und Abendessen! Der Einkauf ist gemacht und schon bald stehen wir an unserem Ausgangspunkt Monbiel, am Ortsrand von Klosters. Wir steigen, begleitet von vielen Schafen, bzw. deren Hinterlassenschaften auf zur Fergenhütte. Der Tiefblick zum Verstanclabach wird immer eindrücklicher und endlich taucht sie auf: die Fergenhütte! Nach einem ersten Apéro repetieren wir das Mehrseillängen-Klettern, aufgrund des beginnenden Regens, in der Hütte. Gegen den Abend wird fleissig geschnetzelt und eingefeuert. In der Fergenhütte kocht man auf Holz! Der Duft des Pilzrisottos erfüllt die Luft, super gekocht! Mit vollen Bauch wird gequatsch und gespielt, langsam wird es Zeit ins Bett zu schlüpfen. Tagwache ist früh, steht uns doch eine lange Tour bevor. Der Zustieg zur Fergenkegel-Südwestwand ist nicht ohne. Viel Geröll müssen wir übersteigen, Konzentration ist nötig. Tja, der Einstieg macht wahr, was wir schon lange ahnten: der Fels ist noch völlig nass, es hat noch lange in die Nacht hinein geregnet. Wir wagen es trotzdem und nach einem bisschen leiden (es gibt eiskalte Finger in den ersten Längen) wird es immer trockner. Und die Kletterei ist zum Glück herrlich Griffig, der Fels ist top! Die Sicht gegen Norden ist eindrücklich, Richtung Süden in Wolken eingehüllt. Über die Abseilpiste und kurzem Abstieg gelangen wir zur Rot Furgga. Jetzt heisst es nochmals konzentrieren: der Abstieg ist steil, wird aber mit jedem Meter «ringer». Wir bestaunen nochmals «unseren» Gipfel! Zurück bei der Hütte stärken wir uns mit Kaffee, packen die Übernachtungs-Utensilien ein und machen uns auf den Abstieg nach Klosters. Super gemacht, es war unter diesen Bedingungen eine anspruchsvolle Tour!

Huebscher Wegweiser im Aufstieg zur Fergenhütte.

Bald ist der Aufstieg geschafft: die Fergenhütte.

Viele Pilze in geschnittener Form ergeben: ….

…eine leckeren Pilzrisotte! Danke, an die Köchinnen!

Die vierte Seillänge in der Route Fergenkegel Süd-West ist zwar einfach, aber spektakulär.

Luftige Kletterei in der fünften Seillänge.

Super schöne Kletterei in der 7. Seillänge, die Himmelsleiter.

Schöne Aussicht zu den Fergenhörner und Richtung Seehorn.

Die letzte Seillänge bietet nochmals griffigen Kletterspass.

Mystisches Abseilen auf dem Westgrat.

In der Rot Furgga, Blick zum bestiegenen Fergenkegel.

Blick zurück auf dem Abstieg nach Klosters: in der Mitte die Fergenhütte, darüber der Fergenkegel.