4.-5. Februar 2025

So viele Leute! Wir stehen mitten im Getümmel in Unterterzen und versuchen in die Flumserberge zu reisen. Geduld ist gefragt, an diesem Dienstag scheint die halbe Schweiz die gleiche Idee zu haben. Mit jedem Höhenmeter entspannt sich die Situation. Wir gondeln auf den Maschgenkamm. Und mit der ersten Abfahrt zur Alp Fursch landen wir langsam in der Bergidyll, die wir suchen. Zur «Entspannung» geniessen wir einen Kaffee. Der Aufstieg zum Wissmeilen ist geprägt von einer kalten Bise und vielen Zastrugis. Zum Glück fahren wir nicht hier herunter! Auf dem Gipfel schnallen wir die Skis auf den Rücken. Zu viele Steine sind draussen, wir steigen ab in den Wissmeilenpass und von da gehts im herrlichen Pulverschnee zum Mühlibachtal runter. Dem Bach entlang schnallen wir mehrmals die Skis ab und queren diesen, unerwartetes Canyoning! Mit Quatschen geht der Aufstieg zur Skihütte Mülibachtal schnell. Und enlich haben wir unser Ziel erreicht: die gemütlichste Hütte liegt vor uns. Wir geniessen die Abendstimmung, kochen auf Feuer und sind einfach glücklich in dieser schönen Bergwelt zu sein. Am nächsten Morgen steigen wir auf zum Heustock. Einmal mehr ist die Aussicht fantastisch, Nebelmeer im Flachland, ansonsten unzählige Berge zu bestaunen. Die Abfahrt wechselt zwischen Sulzhängen und Überraschungsmomente. Nach einer Stärkung in der Mülibachhütte geht es runter ins Glarner-Kleintal. Die Abfahrt ist mehr ein Skicross, wir meistern sie souverän. Am Schluss tragen wir die Skis ins Tal und stossen in der Beiz in Engi auf diese zwei lässigen Tage an! Vielen Dank!

Endlich aus den Massen des Skigebiets Flumserberge raus. Wir erholen uns zuerst in der Alp Fursch bei einem Kaffee.

Eindrücklicher Felszahn: der Spitzmeilen, unser Ziel ist der Nachbar Wissmeilen.

Das Panorama Richtung Süden und Osten öffnet sich, kurz unterhalb des Wissmeilen.

Skis aufschnallen und absteigen in den Wissmeilenpass.

Dem Himmel entgegen: erstaunlich schöner Pulverschnee in der Abfahrt ins Mülibachtal.

Die Abfahrt wird gegen unten steiler. Vis-a-vis der Heustock, das Ziel vom nächsten Tag.

Im Mülibachtal queren wir einige Male den Bach (ohne Skis ;-)).

Da liegt sie vor uns: die unglaublich gemütliche Skihütte Mülibachtal.

Auf dem Weg zum Heustock, eine immer steiler werdende Flanke.

Die letzten Meter auf den Heustock gehts zu Fuss. Weit unten das Nebelmeer im Flachland.

Einige super Sulzhänge auf der Abfahrt. Vis-a-vis die mächtige Nordflanke des Gulderstocks und vom Sunnehörnli.