7.-9. Juni 2025
Wir starten in Basel in der Kletterhalle K7 unseren Pfingstkurs mit dem SAC Bachtel «Klettertechnik + Schmetterlingsexkursion». Der Grund für die Halle ist das Wetter, während es draussen regnet, üben wir uns im Sturztraining. Langsam beginnend von Toprope-Hüpfern zu immer höheren Vorstiegs-Stürzen geben alle Vollgas. Am Nachmittag reisen wir weiter ins Hotel Kloster Dornach, unserer eindrücklichen Unterkunft. Während die eine Hälfte fleissig beginnt die präparierten Tagfaltern den Familien zuzuordnen, erklärt Laddy (Tagfalter-Experte) den Anderen, was ein Tagfalter sieht, riecht und wie er lebt. Wir wechseln und schon bald rätsle auch ich «Scheckenfalter oder Perlmuttfalter?». Am Sonntag starten wir unseren Tag in Aesch. Von da erreichen wir auf noch nassen Wegen das Klettergebiet «Bärenfels». Nach einer Felsgewöhnung am Wandfuss erklettern wir die steilen und griffigen Routen im Sektor «Steinbrunnenwand». Wetterfest sind alle, trotz einigen starken Windböen wird fleissig geklettert bis es am Nachmittag auf Schmetterlingsfang geht. Mit den Keschern fangen wir die Tagfalter und versuchen sie mithilfe der Bestimmungsbüchern zuzuordnen. Eindrücklich diese filigranen Geschöpfe mit den wunderhübschen Flügelzeichnungen! Natürlich lassen wir alle wieder fliegen. Am Pfingstmontag reisen wir hoch zum Klettergebiet Gempen (Schartenfluh). Schon beim Zustieg halten wir ausschau nach Tagfaltern und beobachten einen Distelfalter und einen Admiral, welche sich in der Sonne aufwärmen. Der Fels im Sektor «Ostgruppe» ist noch kühl, das Blätterdach schützt die Wand vor Sonnenschein. Die Reibung ist noch nicht optimal, doch mit jeder Route wird die Klettereuphorie grösser. Lässig, wie sich alle den Kamin hochschaben und stemmen! Nach dem Zmittag wechseln wir zu den Tagfaltern. Wir finden 9 verschiedene Arten: Distelfalter, Grosses Ochsenauge, Kleiner Kohlweissling, Violetter Waldbläuling, Hauhechel-Bläuling, Kleiner Fuchs, Admiral, Waldbrettspiel, Kleines Wiesenvögelchen. Mit den zwei zusätzlichen Arten vom Vortag (Tintenfleck und Gewöhnliches Rotwidderchen) haben wir insgesamt 11 Tagfalter Arten kennengelernt. Was für unglaublich schöne Wesen! Herzlichen Dank Laddy, dass du uns in die Welt der Tagfalter mitgenommen hast. Und ein grosses Dankeschön an Alle, dass ihr euch auf dieses Experiment «Klettern+Schmetterlinge» eingelassen habt!
Techniktraining mit Boulderpassagen am Wandfuss im Klettergebiet Bärenfels.
Die Routen im Sektor «Steinbrunnenwand» sind steil und griffig.
Je mehr links im Sektor «Steinbrunnewand», umso länger und anspruchsvoller werden die Routen.

Mit Hilfe des Bestimmungsbuch versuchen wir herauszufinden, welches Widderchen wir denn da gefunden haben.
Des Rätsels Lösung: dieses hübsche Tier ist ein «Gewöhnliches Rotwidderchen».

Passend zum schwarzen Fleck auf dem Flügel, heisst dieser Tagfalter «Tintenfleck» und gehört zu der Familie der «Weisslinge».

Unsere Unterkunft ist ein ehemaliges Kloster mit einem wunderschönen Garten und ideal eine Minute vom Bahnhof Dornach gelegen.
Wimmelbuch im Klettergarten, wir klettern uns ein im Gebiet Gempen/Schartenfluh im Sektor «Ostgruppe».

Nach einer Boden-Fädel-Session steigen alle super vor und Fädeln «echt».

Ausklettern unter dem Blätterdach in «unserer» schönsten Route: «Buchenkäntli», 5a.

Am Nachmittag sind wir auf Tagfalter-Exkursion rund um das Dorf Gempen.

Ich gebs zu, die Familie der «Bläulinge» gefällt mir besonders gut. Hier ein «Hauhechel-Bläuling».




