6.-10. Mai 2026

Kurzferien in der Pfalz. Wie letztes Mal zelten wir auf dem Bärenbrunner Hof im Bärenbrunner Tal. Wir sind auf den Abend angereist und geniessen unser erstes Frühstück im Cafe in Busenberg. Unsere Wahl für den ersten Kletterfelsen fällt auf den nahen Schulerturm. Natürlich besichtigen wir zuerst die Felsenburg Drachenfels. Dies ist der Hauptturm, während unser Turm sozusagen die «Vorburg» ist. Eindrücklich wie da Stufen und Gänge in den Sandstein geschlagen wurden. Jetzt gehts los mit Klettern: Wir starten mit der «Talwand». Der Start ist knifflig, dann folgt eine herrliche Verschneidung mit einem luftigen Quergang zuoberst. Danach wagen wir uns noch in die Routen «Jungmannschaftsweg», «Richards Weg» und mühen uns vergeblich ab in der Route «Fingerrissdach». Mit dem artistischen «Trepenriss» holen wir alle Friends wieder raus und sind definitiv platt. Fazit: ein sehr lohnender Turm! Am Freitag klettern wir am Luger Friedrich bei der Ortschaft Lug gelegen. Obwohl gute Bedingungen herrschen und der Zustieg 3 Min. geht, sind wir auch heute alleine am Klettern. Ich darf mit der Kingline starten: ab in die grandiose «Pfeilerweg». Schönste Riss- und Verschneidungskletterei. Und auch die benachbarte «Talkante» ist sehr zu empfehlen, herrliche Kletterbewegungen, die Balance erfordern. Laddy brilliert danach in der Route «Foto-Face», eine unglaublich steile und exponierte Wandkletterei, braucht definitiv Vorstiegspsyche. Ich probiers, doch finde für meine Körpergrösse keine Lösung und bin schon mit «bschisse» ziemlich gefordert. Der Power ist weg, ab in den Bärenbrunner Hof und Energie tanken! Unseren letzten Klettertag verbringen wir an den beliebten Luger Geiersteinen. Hier sind tatsächlich einige Seilschaften am Klettern, wir bestaunen die fitten Locals. Aufgewärmt wird in den Routen «Rampenverschneidung» und «Direkter Oktoberweg». Da kann auch mal geschrubbt werden. Pumpige Wabenkletterei gibts in der «Kein Anfang vom Ende» und Genuss pur im «Luger-Tor-Weg». Wir verschieben an den Geierturm und klettern zum Abschluss die Routen «Sonnenweg» und «Ratzeputz». Geniale Klettterei und noch einige schöne Linien, wir kommen sicher wieder! Auch wenn die Bewertungen super hart sind und die vorhandenen Ringe weit auseinander. Oft können Friends plaziert werden und jede Route bleibt einem in Erinnerung als ein kleines Abenteuer. Als genialen Abschluss sind wir am Samstag Abend beim Pfälzer Kletterfest auf dem Bärenbrunner Hof mit dabei. Musik, Maifeuer, feines Essen und entspannte Stimmung lassen unsere Ferien ausklingen. Wir kommen garantiert wieder!

Laddy vor unserem ersten Pfälzer Fels: der Schulerturm mit genialer Wabenkletterei am Einstieg.

Laddy unterwegs in der Route «Talwand», 6+. Unten knifflig, kurz plattig, dann wunderschöne Verschneidungskletterei.

Laddy steigt in der Route «Jungmannschaftsweg», 6+, nach. Steile Waben und Löcherkletterei.

Der einzige andere Kletterer, den wir am Schulerturm angetroffen haben…

Am zweiten Tag klettern wir am «Luger Friedrich». Die offensichtliche Risslinie heisst «Pfeilerweg», 6, und ist geniale Risskletterei.

Die Kletterei in der Pfalz ist steil und physisch. Laddy ist tatsächlich diesen mächtigen Überhang hochgeklettert. Route «Foto-Face», 7+, am «Luger Friedrich».

Unterwegs an den «Luger Geiersteinen». Hier bin ich die Route «Rampenverschneidung», 6, hochgeklettert.

Es macht immer wieder Freude auf den Türmen auszusteigen und die Aussicht zu geniessen. Hier auf dem Geierkopf.

Sehr zu empfehlen ist die Route «Luger-Tor-Weg», 7- an den Geiersteinen. Herrliche Wandkletterei.

Der Fels und die Landschaft ist einfach grandios. Hier der Blick zum Geierkopf und Geierschnabel.

Wir machen mit am Pfälzer Kletterfest. Im Vordergrund das Mai-Feuer und im Hintergrund der «Nonnenfels» bestückt mit einem beleuchteten Smiley.