10.-14. März 2021
Ursprünglich als Neujahrs-Ferien geplant, fahren wir erst im März nach Locarno. Es lag einfach zu viel Schnee im Tessin an Silvester! Doch dieser ist endlich geschmolzen und unter perfekten Bedingungen stehen wir nach der kurzen Anreise im Klettergarten Giumaglio am Fels. Ganz so steil ist dieser nicht, dafür sind die Unterarme nach der langen Kletterpause dankbar. Hunger gibt es trotzdem, mit leckeren selbstgekochten Älplermakronen beenden wir den Tag. Am Donnerstag geht es mit dem Bus nach Gruppaldo. Der kurze schöne Zustieg führt uns in den Klettergarten Balladrum. Erst einklettern im «einfachen» Sektor, danach Projektieren im steilen Waldsektor. Zum Abschluss: Abstieg nach Ascona und Gelati am See, was will man mehr!? Heute steht das Klettergebiet Brontallo auf dem Programm. Sowohl das Dorf, die Aussicht und die Kletterei sind super schön. Nur der «Baulärm» des Helikopters stört das Idyll. Als Ausgleichstraining gibt es eine kurzweilige Wanderung nach Bignasco bevor wir zum Znacht eine Pizza geniessen. Am Samstag klettern wir in Arcegno, umgeben von Kastanienbäumen, krallen wir uns an den scharfen Fels. Langsam nimmt die Haut an den Fingerkuppen ab. Schon ist der letzte Tag da. Im Sektor Ponte Brolla Ost ist der Fels zum Glück nicht ganz so scharf, die Routen aber anspruchsvoll! Es wird nochmals gelitten und gejubelt, mit Schoggi ein bisschen Frust gegessen oder belohnt, bevor die Heimreise ansteht. Wir lassen die Ferien an der Sonne mit Cappuccino und Gelati ausklingen, setzen uns in den Zug, und staunen ab dem Schnee auf der Nordseite des Tunnels! Schön, seid ihr mit dabei gewesen!
Anspruchsvoller Aufsteher im Klettergarten Giumaglio im Maggiatal.
Steile Kletterei im Gebiet Balladrum: die Route «Cocorico». (© P. Schmid)
Magische Kaffeemaschine, im Hintergrund der Lago Maggiore. (© P. Schmid)

Gelati an der Riviera von Ascona.

Einklettern im Sektor «El Catino» im Gebiet Bronatallo: Technisch anspruchsvolle Routen!

Steile, griffige Kletterei im Sektor «El Cat» im Gebiet Brontallo.

Am Samstag klettern wir im Sektor «Bianco weiss» in Arcegno. Hier in der Namensgebenden Route «Bianco weiss».

Difficile und wacklige Kletterei in der Route «Quassu» im Gebiet Ponte Brolla Ost.

Zum Abschluss klettern wir die Route «Déjà vue on the rise» (6b+, linke Kletterin), bevor es nach Hause geht.


