20.-21. März 2021

Die Rucksäcke sind schwer: gefüllt mit viel Metall steigen wir hoch in den Sektor Ost vom Klettergebiet Ponte Brolla. Nach einer kurzen Einführung werden all die Friends und Keile am Wandfuss gelegt. Liegen alle Segmente auf? Ist der Keil genügend reingezogen? Die ersten Erfahrungen mit Clean Climbing werden gemacht. Als nächstes heisst es Legen beim Klettern. Gar nicht so einfach, den Friend einhändig vom Gstältli zu nehmen, so dass er auch richtig in der Hand liegt! Um zu kontrollieren, ob die Klemmgeräte wirklich halten, testen wir diese mit Reinsitzen oder einem kleinen Sturz. Langsam verschwindet die Sonne, wir wechseln an die Südseite. Fleissig wird gelegt, bis fast die Sonne untergeht. Der Kopf ist müde von der benötigten Konzentration, Zeit für das Abendessen. Am nächsten Tag fahren wir ins Valle Onsernone in das Dörfchen Russo. Im wunderschönen Klettergarten üben wir uns den ganzen Tag in der nächsten Stufe des Clean Climbing: Mehrseillängen. Fleissig werden Stände gebaut, die Halbseiltehnik angewandt und immer noch möglichst viele Keile und Friends in den Rissen versenkt. Am späteren Nachmittag machen wir uns auf die Heimreise, danke für das motivierte Mitmachen!

Als erster Schritt legen wir die Friends und Keile am Wandfuss.

Und dieser Friend sollte meinen Sturz halten? Wir testen die Klemmgeräte!

Auf der Südseite des Klettergarten Ponte Brolla: Legen und Klettern.

Am nächsten Tag verbessern wir unsere Clean Climbing Fähigkeiten in Russo.

Entspanntes Hängen im selbstgebauten Stand (mit Hintersicherung).

Wir machen Mikroseillängen um das Mehrseillängenklettern mit Selberlegen zu üben.

Immer wieder testen wir die Friends und Keile, um die Selbsteinschätzung zu fördern.

Langsam rückt der Schatten näher und mit ihm das Ende des Clean Climbing Kurses!