27. Januar 2022
Die Skitour auf den Mieserenstock im hinteren Sihltal anfangs Woche war so schön, deshalb zieht es mich nochmals ins Gebiet. Heute heisst das Tourenziel Lauiberg. Die erste Etappe folgt ca. 1.5 km einem gemütlichen Strässchen inklusive Bachüberquerung, bevor die zackige Steilstufe durch den Sihlwald folgt. Nach dieser Passage ist auch der Bizeps warm! Nun folgen wir dem Wanderweg zum «Stägli». Diese Brücke ist tief unter dem Schnee vergraben, die Sihl lässt sich einfach überqueren. Nach einigen Spitzqueren gelangen wir aus dem Tobel in sanfte Hänge. Wir machen eine Pause und betrachten den mächtigen Mocken, welcher unser Ziel darstellt. Weiter geht es! Wir passieren die Lauiberghütte und umrunden den Lauiberg auf der Nordostseite. Einige Birkhühner ziehen im Tiefflug vorbei, hoch oben segelt der Adler. Langsam stellt sich das Gelände auf und der Blick gegen Süden wird frei. Was für ein Ausblick, der gefrorene Klöntalersee weit unter uns, der Glarner König Tödi am Horizont. Wir deponieren die Skis im Depot und folgen dem Drahtseil. Es folgt ein eindrücklicher, aber nicht schwieriger Grat bis zum Gipfelkreuz. Wir geniessen unseren Lunch und das herrliche Panorama. Es geht zurück zum Depot, Skis an die Füsse und wir sausen die weiten Hänge hinunter. Konzentration und ein bisschen «treppele» ist im Tobel angesagt. Im Sihlwald tragen wir die Skis ein Stück hinunter, bevor die Schlussfahrt zum Parkplatz folgt. Eine sehr lohnende Tour ist zu Ende!
Gemütlicher Start auf dem Strässchen, weit hinten der Höch Hund.
Die steilste Stelle im Sihlwald, die Felle haften auf dem letzten Zacken!
Schön anzuschauen, das Eis im Sihltobel.

Kurz vor dem Stägli, wir überqueren die Sihl.

Die Lauiberghütte.

Der Sihltalkessel ist ein wilder Ort, gesäumt von Höch Hund, Chläbdächer und Druesberg.

Die letzten Meter vor dem Skidepot, links das Glärnischmassiv.

Auf dem steilsten Teil des Fussaufstieges hilft ein Drahtseil, weit unten der Klöntalersee.

Wunderschöner Grat zum Gipfelkreuz.

Auf dem Lauiberg!

Richtung Süden: Blick zur Silberen.

Schön zu fahrende Hänge am Fusse des Lauibergs.


