11. März 2022

Wir haben uns ganz dick eingepackt. Noch sind wir nicht sicher, ob die Temperaturen einen angenehmen Klettertag erlauben. Doch schon im kurzen Aufstieg vom Bahnhof Oberdorf in das Klettergebiet Oberdörferchlus schälen wir uns aus den ersten Schichten. Wir starten im Sektor Platten mit Felsgewöhnung und Repetieren das Fädeln. Nach einer Toprope Technikübung geht es nochmals in eine Einseillängentour, diesmal länger und schwerer. Das Fädeln ist wieder drin, Zeit für einen Lunch. Nicht nur wir geniessen die Sonne, auch die Eidechsen sind schon fleissig am Klettern. Nach dem Zmittag wechseln wir das Thema: Mehrseillängen sind angesagt. Am Boden üben wir den Standbau, das Nachsichern und die Kommandos. Jetzt heisst es, das Geübte anzuwenden, wir wechseln den Sektor. Steil und eindrücklich sieht der Bubichopf aus! Die erste Seillänge der Route «Bubichopf Südwand» folgt einer Verschneidung und endet oberhalb einer Föhre. Der Stand wird gebaut und wir klettern nach. Die zweite Seillänge folgt der Schwachstelle der Wand und ist schon ziemlich ausgesetzt. Das Gipfelfeeling ist perfekt, die erste Mehrseillänge wird mit Bravour gemeistert! Am Horizont erahnen wir die Berner 4000er. Nach den Gipfelfotos beginnen wir mit dem Abseilen zurück zum Wandfuss. Der Klettertag hat sich definitiv gelohnt und wir sind uns einig: der Bubichopf ist der Hit!

Einklettern in den technischen Routen im Sektor «Platten».

Eine gute Fusstechnik ist nötig um die Routen im Sektor «Platten» zu meistern.

Mehrseillängen-Training am Boden.

Wir wechseln zum Sektor «Bubichopf» und steigen in die Route «Bubichopf Südwand» ein.

Die erste Seillänge folgt der markanten Verschneidung und endet oberhalb der Föhre.

Ausgesetzte und griffige Kletterei in der zweiten Seillänge in der Route «Bubichopf Südwand».

Eindrücklicher Tiefblick am Bubichopf.

Die letzten Klettermeter, das Gipfelfeeling ist perfekt.

Zeit für Fotos beim steilen Abseilen zum Wandfuss zurück.