23.-26. Juli 2024
Im Gewusel des Bahnhof Visp steigen wir in unser Alpentaxi und fahren hoch zum Fuxtritt. Nun folgt ein gemütlicher Aufstieg durch die wunderschöne Alpenflora zur Wiwannihütte. Das Wetter ist fantastisch, wir geniessen beim Kaffee die Aussicht auf die Walliser 4000er. Frisch gestärkt klettern wir uns ein im nahen Klettergarten. Jetzt geht es los mit dem eigentlichen Thema: das Mehrseillängenklettern. Alle üben fleissig Standbau, Kommandos, Nachnehmen und Abseilen zuerst bodennah und schon bald in luftiger Höhe. Zeit für das Abendessen! Die Bedingungen sind top, wir wagen uns an das Klein Augstkummenhorn. Parallel klettern wir in zwei Gruppen die Routen «Salamander» und «Enzian». Fantastischer Fels und sympathische Hakenabstände lassen alle zu Höchstform auflaufen und wir gelangen im Nu zum Top, bravo! Runter geht es via der Abseilpiste, lässig wie alle selbständig abseilen. Die kulinarischen Leckereien der Wiwannihütte helfen, um unsere Batterien wieder zu füllen, haben wir am nächsten Tag doch Grosses vor. Schon um 7:30 beginnen wir mit dem Aufstieg zur Südwestwand des Wiwannihorns. Wieder klettern wir in zwei Teams die Routen «Papillon» und «Gemstritt» nebeneinander. Wandkletterei, kurze steile Aufschwünge, zackige Grate, bei diesen Routen ist Abwechslung garantiert! Vom Ausstieg ist es nicht mehr weit zum Gipfel des Wiwannihorns, super gemacht! Wir steigen über den kurzweiligen Westgrat ab und mit 2x Abseilen gelangen wir zurück auf den «Boden» und von da zur Hütte. Am letzten Tag geniessen wir die zwei Genuss-Routen «Attenti al lupo» und «Prelude» am nahen Schepfipfeiler. Schön zu sehen, wie alle selbständig das Mehrseillängen-Handling beherrschen. Zurück bei der Hütte geniessen wir ein letztes Mal die fantastische Aussicht, bevor wir uns auf den Abstieg und Heimweg machen. Herzlichen Dank für euer super Engagement und Teamgeist!
Mehrseillängen-Training im Klettergarten, im Hintergrund die sehr schön gelegene Wiwannihütte.
Und schon üben wir das Mehrseillängen-Handling in luftiger Höhe in einer «1-Seillängen»-Route.
Als Anwendungstour sind wir am Klein Augstchummenhorn in der Route «Salamander» (Foto) und «Enzian» unterwegs.

Manchmal lässt es sich nicht verhindern, dass wir mit den Kletterfinken im Schnee landen…

Im Wiwannikessel beobachten wir jeden Tag Walliser-Geissen, Steinböcke und Gänsegeier.

Bei allen Kletterrouten hat man ein herrliches Panorama auf Dom und Weisshorn (hier im Hintergrund).
Wie klettern die Routen «Papillon» (Foto) und «Gemstritt» an der Südwestwand des Wiwannihorns.

Super gemacht! Wir sind auf dem Gipfel des 3000er: das Wiwannihorn!

Noch liegt Schnee im Wiwannigebiet, dies erleichtert den Abstieg. Wir sind auf dem Weg zurück zur Wiwannihütte.

Am letzten Tag klettern wir die Routen «Attenti al lupo» (Foto) und «Prelude» am Schepfipfeiler.

Am Ausstieg des Schepfipfeilers, souverän «arbeiten» alle Seilschaften selbständig.

Das Wiwannigebiet lohnt sich nicht nur für die Kletterei, auch die Flora und Fauna ist fantastisch!



