16.-17. Januar 2026

Als erstes gönne ich mir einen Kaffee an diesem schönen Plätzchen. Ich sitze auf der Veranda des Gasthaus Hochwang bei Furna, geniesse die Aussicht und warte auf meine Kollegin. Bald geht es los und wir entscheiden uns für die Halbtagestour «Wannaspitz». Die Wirtin verspricht uns Pulverschnee, kaum zu glauben, bei diesen warmen Temperaturen! Der Aufstieg via Sagatobel ist ein bisschen mühsam. Die Spur im Wald ist rutschig und von den vielen Abfahrten abgenutzt. Endlich aus dem Wald raus wird es deutlich angenehmer und mit viel Schwatzen stehen wir schon bald auf dem Gipfel des «Wannaspitz». Die Aussicht ist fantastisch: Richtung Norden die mächtigen Wände des Rätikons, im Nordosten der Gonzen und die Churfirsten, im Osten das Silvrettamassiv, im Westen der Calanda und Richtung Süden der Kessel des Hochwangs. Nach einer langen Gipfelrast entscheiden wir uns für die Abfahrt via Äbi und P. 1711. Was für eine gute Entscheidung: hier hat es deutlich weniger Spuren, wir crusen im Pulver und können unser Glück kaum fassen. Durch die Wildschutzzone geht es auf dem «blauen Strich», bzw Fahrweglein und kurz darauf sind wir bei unserer Unterkunft angelangt. Nach einem feinen Znüni und leckeren Znacht liegen wir schon bald im Bett und geniessen die Stille der Berge. Als Tagesstart gibt es ein reichhaltiges Frühstück. Heute Samstag sind deutlich mehr Tourengänger unterwegs. Auf unserem Aufstieg aufs «Stelli» beobachten wir all die verschiedenen Varianten, die dieses ideale Tourengelände bietet. Wir fahren bis ca. zur Alp Obersäss ab und steigen von da nochmals auf den «Wannaspitz». Haben wir doch da mit einem weiteren Kollegen abgemacht! Und tatsächlich, schon bald geniessen wir die Aussicht zu dritt. Der Wind lässt uns aufbrechen. Wir wählen die gleiche Abfahrt wie gestern und dies zurecht. Einmal mehr genialer Pulver und Platz für eine eigene Spur. Nach dem Waldweg wechselt der Schnee direkt zu Sulz. Auf wenig Unterlage kurven wir über die Wiesen zum Gasthaus Hochwang. Es bleibt Zeit für Kaffee und Kuche, bevor es nach Hause geht. Danke für die zwei lässigen Tage an diesem wunderschönen Ort.

Im Gasthaus Hochwang sind nicht nur die Menschen glücklich!

Im Aufstieg zum Wannaspitz. Hinten rechts die mächtigen Felswände des Rätikons.

Eindrücklicher Blick in den Kessel des Hochwangs.

Auf dem Gipfel des Wannaspitz mit Blick Richtung Nordosten zum Gonzen.

Kaum zu glauben, aber wir finden tatsächlich noch unverfahrenen Pulverschnee.

Im Aufstieg zum Stelli bei der Alp Untersäss.

Nach dem Wald wird unser Ziel, der Stelli und der Höchstelli (links) sichtbar.

Herrliche Aussicht, wir wechseln von Aufstieg zu Abfahrt auf dem Vorgipfel des Stelli.

Blick zurück zum Vorgipfel des Stelli.

Nach dem Wiederaufstieg geniessen wir ein zweites Mal die lässige Abfahrt vom Wannaspitz.

Der Schnee reicht gerade so für die letzten Schwünge zum Gasthaus Hochwang.