23. Januar 2026
Mit dem Bus geht es von Altdorf ins Schächental. Ich freue mich schon sehr auf unsere «Skisafari» vom Schächental ins Muotathal via Spilauer Grätli. Wir rätseln über die Schneehöhen. Können wir wie geplant mit der Seilbahn von Spiringen nach Ratzi? Oder ist es sinnvoller den höheren Start via Seilbahn Bürglen-Biel zu wählen? Wir entscheiden uns für die «sichere» Variante und gondeln wenig später mit der Seilbahn hoch nach Biel. Und perfekt, da liegt Schnee. Und auf der Fahrstrasse geht es gäbig aufwärts zum Geissgrätli. Die Aussicht auf die Urner Alpen ist fantastisch. Und unser Ziel, das Spilauer Grätli ist auch schon in sichtweite. Lohnt es sich die Felle abzuziehen? Eher nicht, so geht es in fröhlichem auf und ab dem Grat entlang via Chinzig Chulm zur Unter und Ober Frutt. Der Schlussaufstieg unter den mächtigen Lidernen-Gipfeln ist imposant. Diese gäbigen Skigipfel via Nordseite sind steile Felswände auf der Südostseite. Lange ist unsere Gipfelrast auf dem Spilauer Grätli nicht. Ein unangenehmer Wind bläst. Wir ziehen unsere Jacken über, ziehen die Felle ab und schon bald beginnen wir unsere lange Abfahrt. Unverhofft finden wir immer wieder schönen Schnee unter der mächtigen Felsbastion der Lidernengipfel. Via Seenalp gelangen wir auf die Fahrstrasse, die hinunter ins Hürital führt. Je tiefer wir gelangen, umso eisiger ist die Fahrbahn. Die Schneeknappheit nimmt zu, und doch fahren wir bis nach Muotathal hinunter! Unglaublich, aber dank dem Kältesee in den Tälern, liegt genügend Schnee. Was für ein Abenteuer! Der Weltenwechsel vom Schächental ins Muotathal ist beeindruckend, sowie das Durchlaufen der verschiedenen Höhenstufen von 2278m.ü.M. bis 625m.ü.M. bietet ganz viel Abwechslung. Es bleibt kurz Zeit für einen Kaffee und Kuchen. Der Bus ruft, wir brechen auf nach Hause. Vielen Dank für die super Idee und diese lässige Tour!
Im Vordergrund liegt unser Startpunkt, die Bergstation Biel. Dahinter die mächtigen Urner Alpen.
Im Aufstieg von Biel zum Geissgrätli.
Einerseits ist dieser menschliche Eingriff in die Natur abstossend, andererseits können wir so gäbig aufsteigen zum Geissgrätli.

Blick vom Geissgrätli zu den Lidernen Gipfeln.
In fröhlichem Auf und Ab geht es über den Grat Richtung Spilauer Grätli. Hier der Blick Richtung Osten zu den Bisistal-Gipfeln.

Schlussaufstieg zum Spilauer Grätli links. Rechts davon der Rossstock und der Fulen.

Die Wolken ziehen zu, kurze Gipfelrast und es geht abwärts Richtung Muotathal.
Blick von der Seenalp zurück auf die sanften Abfahrtshänge unter dem Felsband der Lidernen-Gipfeln.

In den steilen Hängen liegt kein Schnee mehr, aber auf der Fahrstrasse geht es gäbig ins Hürital.

Jetzt steht nicht mehr der Fahrgenuss im Zentrum, sondern wie kommen wir da runter? Die letzten Höhenmeter nach Muotathal.




